Ursprung und Tätigkeitsfelder der Orthopädie

Der Aufgabenbereich des Orthopäden umfasst sämtliche Erkrankungen und Fehlbildungen im Stütz- und Bewegungsapparat des Menschen, vornehmlich der Knochen, Muskeln, Sehnen, Gelenke und Bänder. In der modernen Arbeits- und Lebenswelt, in der es oft an ausreichender Bewegung mangelt, werden diese Erkrankungen zunehmend häufiger. Der Bedarf einer orthopädischen Behandlung besteht in jedem Alter.

Was für Krankheiten behandelt ein Orthopäde und warum treten diese auf?

Die Gründe für die Entstehung der Erkrankungen, die einer orthopädischen Behandlung bedürfen, sind vielfältig. So können z. B. Unfälle, etwa beim Sport oder im Verkehr, Verletzungen des Bewegungsapparates nach sich ziehen. Häufige Auslöser sind Fehlhaltungen, so wie sie oft durch sitzende Tätigkeiten wie Büroarbeit verursacht werden. Aber auch bestimmte Krankheiten wie Rheuma oder Arthritis und genetisch bedingte Leiden machen den Einsatz eines

Orthopädie Köln Sporthomedic
Orthopäden nötig. Bei älteren Menschen kommen noch Verschleißerscheinungen hinzu. Eine besondere Bedeutung kommt der Behandlung von Kindern zu. Das Hauptziel ist es dabei, vererbte oder erworbene Schäden am Bewegungsapparat bereits in einem frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln. Dadurch können Folgeschäden, die sich mit der Zeit immer weiter verschlimmern würden, vermieden werden.

Was für eine Ausbildung benötigen Orthopäden und über welche Kenntnisse müssen sie verfügen?

Orthopäden müssen mit dem Aufbau und der exakten Funktionsweise des menschlichen Bewegungsapparates vertraut sein. Ferner müssen sie über fundiertes Wissen in den Bereichen Hygiene, Physiologie, Anatomie, lokale Schmerzbetäubung, Arzneimittelkunde sowie in der Auswertung von bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT, MRT) verfügen.

Orthopäden sind in der Lage, Erkrankungen des Halte- und Stützapparat zu behandeln. Beispiele häufiger orthopädischen Erkrankungen sind: Bandscheibenvorfälle, Hexenschüsse, Ischialgien, Hüftdysplasie, Arthritis/Arthrose, sowie Schäden an Gelenken, Bändern, Sehnen oder Muskeln, darüber hinaus die Behandlung von Nervenengpassyndromen (Karpaltunnelsyndrom), Osteoporose, Tumoren in den Knochen, deformierte Knochen sowie Klumpfüße. Oft arbeiten Orthopäden auch mit Ärzten anderer Fachrichtungen wie z. B. Chirurgen zusammen, um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen. Eine genaue Diagnose der vorliegenden Krankheit sowie Prophylaxe und Nachsorge, speziell nach Operationen, gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich eines Orthopäden.

Welche Verfahren zur Untersuchung und Diagnose verwenden Orthopäden?

Die Diagnose eines Orthopäden ist das Ergebnis eines Zusammenspiels verschiedener Untersuchungsmethoden. Neben einer sorgfältigen Untersuchung des Patienten, bei der es auf ein geschultes Auge sowie auf einen feinen Tastsinn ankommt, verwendet er oft hochmoderne technische Hilfsmittel wie Schnittbildaufnahmen, Röntgen und Ultraschall. Speziell zur Erkennung von Osteoporose dient die sogenannte Knochendichtemessung (Osteodensitometrie). Dabei wird der Kalksalzgehalt der Knochen bestimmt. Im Bereich der Therapie verwenden Orthopäden ebenfalls hochmoderne Verfahren. Diese arbeiten beispielsweise mit Wärme und Kälte, elektrischen Strom oder Licht- bzw. Laserstrahlen. Auch Ultraschall und elektromagnetische Strahlung werden zu Therapiezwecken genutzt.

Operative Therapie Köln

Wie finden Patienten den für Sie geeigneten Orthopäden?

Bei der Wahl des richtigen Orthopäden sollte es in erster Linie darum gehen, was für eine Art von Behandlung benötigt wird. Wenn ein Orthopäde z. B. keine sportmedizinischen Behandlungen anbietet, ist es eher kontraproduktiv, diesen wegen einer Sportverletzung aufzusuchen. Von daher ist es wichtig, sich vor der Entscheidung für einen bestimmten Mediziner über dessen Leistungsspektrum zu informieren. Ein wichtiger Aspekt sollte grundsätzlich immer sein, dass sowohl Behandlungsverfahren aus der Schulmedizin als auch aus der Alternativmedizin angeboten werden.

Das Orthopädenteam von Sporthomedic in Köln

Durch ständige Weiterbildungen und Schulungen sind die Orthopäden von Sporthomedic um Prof. Dr. Oliver Tobolski jederzeit auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung. Dadurch können sie auch ihren Patienten stets die für sie beste Behandlung ermöglichen. Denn ein gut ausgebildetes, kompetentes und hochmotiviertes Team ist die beste Basis für einen optimalen Heilungsverlauf. Das Angebot an orthopädischen Leistungen wurde dabei gezielt auf den Standort Köln mit seiner deutschlandweit einzigartigen Sporthochschule, seinem Olympiastützpunkt sowie den Profiteams aus Eishockey und Fußball zugeschnitten und ist auf chronische orthopädische Krankheitsbilder sowie Sportverletzungen spezialisiert. Profi- und Freizeitsportler, aber auch alle anderen Patienten, die über Beschwerden oder Verletzungen am Bandapparat, an Muskeln, Sehnen und Gelenken oder an den Knochen klagen, sind hier also bestens aufgehoben und erhalten zu jeder Zeit die bestmögliche und individuell auf sie abgestimmte Behandlung. Dies wird sowohl durch die moderne Ausstattung der Praxis, die immer auf dem neuesten Stand der Technik ist, als auch durch die differenzierte Ausbildung der orthopädischen Sportmediziner, die bei Sporthomedic in Köln arbeiten, gewährleistet. Jeder Behandler hat hier sein eigenes Spezialgebiet, in dem er bestmöglich ausgebildet ist. Die Spezialisierungen werden dabei im Rahmen der regelmäßigen Fortbildungen ständig vertieft und erweitert. Und weil der wichtigste Part der orthopädischen Therapie ein exakter Befund ist, werden sämtliche Diagnosen durch modernste technologische Hilfsmittel abgesichert.

Was ist Orthopädie, was macht der Orthopäde?

Die Orthopädie ist ursprünglich eine Heilkunst, die das “aufrechte Wachstum der Kinder” fördern sollte. So lautet die korrekte Übersetzung aus dem Griechischen. Schon sehr lange befasst sie sich mit Erkrankungen und Fehlbildungen des menschlichen Stütz- und Bewegungsapparates. Diese Erkrankungen nehmen immer weiter zu, betroffen sind Menschen aller Altersgruppen und deren Knochen, Bänder, Gelenke, Sehnen und Muskeln. PatientInnen aller Berufsgruppen und jeden Alters sind auf orthopädische Behandlungen angewiesen.

Wie entstehen diese Krankheiten?

Krankheiten, die ein Orthopäde behandelt, können durch Unfälle verursacht worden sein, aber es gibt auch viele genetische Ursachen und andere krankhafte Beeinträchtigungen. Der fortschreitende Alterungsprozess tut das Seinige. Die Betroffenen suchen daraufhin einen Orthopäden ihres Vertrauens auf. Natürlich ist die Orthopädie ihrem Ursprung gemäß auch mit der Heilung von Kindern befasst. Hier ist ihre Bedeutung sehr hoch, denn die frühzeitige Erkennung von vererbten oder erworbenen Schäden trägt zu einer adäquaten Behandlung bei. In vielen Fällen ist bei rechtzeitigem orthopädischem Einsatz eine vollständige Ausheilung möglich. Den Kindern werden damit spätere Operationen erspart.

Ausbildung und Einsatz von Orthopäden

Das medizinische Fachgebiet der Orthopädie befasst sich auch mit dem grundlegenden Aufbau und den Funktionen des Bewegungsapparates, die der Orthopäde kennen muss, bevor er sich den krankheitsbedingten Einschränkungen zuwendet. Zu seiner Arbeit gehören die Diagnostik, die Prävention und die Behandlung in Kliniken und orthopädischen Praxen.

Orthopäden absolvieren ein medizinisches Studium, das zunächst sehr breit angelegt ist, bevor sie sich für die Spezialisierung auf diese interessante Fachrichtung entscheiden. Aufgrund der breiten Anlage des Studiums werden angehende Orthopäden auch für unfallchirurgische Maßnahmen, für die orthopädische Schmerzmedizin, zu Verfahren der Physiotherapie, für mögliche chirurgische sowie zu alternativmedizinischen Behandlungen ausgebildet. Orthopäden benötigen die allgemeinen und speziellen Kenntnisse über Anatomie, Physiologie, Arzneimittelkunde, Hygiene und lokale Schmerzbetäubung, da sie sonst nicht erfolgreich arbeiten können. Darüber hinaus muss jeder Orthopäde in der Lage sein, die diagnostischen Apparate zu bedienen und die Aufnahmen aus den bildgebenden  Verfahren korrekt zu interpretieren.

Behandlungen durch den Orthopäden

Ein Orthopäde kann aufgrund seiner fundierten Kenntnisse und speziellen Fertigkeiten die verschiedensten allgemeinen und spezifischen Erkrankungen des Halte- und Stützapparates behandeln. Zentrale Behandlungsschwerpunkte der Orthopädie sind die Arthritis, die Arthrose, Entzündungen von Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen, der Bandscheibenvorfälle und die Hüftdysplasie. Darüber hinaus behandeln Orthopäden auch Knochenbrüche, das sogenannte Impingment-Syndrom, das Karpaltunnelsyndrom, Risse von Muskeln und Bändern, Osteoporose sowie Deformitäten der Knochen, Klumpfüße, Knochentumore und Verrenkungen an den Schultern. Weitere Schwerpunkte bilden Ischialgien, ein meist akut auftretender Hexenschuss, der Hallux Valgus und die Kniegelenksarthrose. Fachübergreifend arbeiten Orthopäden mit Ärzten anderer Fachdisziplinen zusammen und können Patienten entsprechend ihrer Erkrankung dorthin überweisen. Zum Tätigkeitsbild eines Orthopäden gehört zuallererst eine gewissenhafte Diagnosestellung. Darüber hinaus sind aber Prophylaxe, Beratung und Nachsorge wichtige Bereiche in seiner täglichen Arbeit. Letzteres wird oft nach chirurgischen Eingriffen erforderlich.

Diagnose- und Untersuchungsmethoden innerhalb der Orthopädie

Für eine klare diagnostische Erhebung verlässt sich ein Orthopäde nicht nur auf sein geschultes Auge, seinen ausgeprägten Tastsinn und die Angaben des Patienten. Vielmehr kommen in der Orthopädie auch modernste Apparaturen für differenzialdiagnostische Untersuchungen zum Einsatz. Das herkömmliche Röntgenverfahren dient der Erkennung von Knochenbrüchen, zudem spielt die Computertomografie eine wichtige Rolle. Weitere Verfahren sind Ultraschall, Kernspin und Messungsverfahren der Wirbelsäule. Neben diesen unverzichtbaren diagnostischen Hilfsmitteln des Orthopäden kann er für die Früherkennung der Osteoporose eine Knochendichtemessung durchführen. Ebenso wichtig sind die Skelettalterbestimmung sowie eine Messung der Gelenkspaltweite. Ein modernes Verfahren ist das digitale Röntgen, auch die Messung des Patienten-Fußabdrucks wird nach wie vor eingesetzt. Bei den therapeutischen Maßnahmen kommt natürlich auch Technik zum Einsatz. Hierbei nutzt die moderne Orthopädie die Wirkungen von Wärme und Kälte, Lichtstrahlen und elektrischem Strom. Einige der Geräte arbeiten gezielt mit Wasser, Laserstrahlen, Ultraschall und elektromagnetischer Strahlung.

Worauf sollten heute Patienten heute bei der Wahl ihres Orthopäden achten?

Um einen Orthopäden zu finden, der den eigenen individuellen Vorstellungen entspricht, sollten PatientInnen als Kriterium das Leistungsprogramm des Orthopäden beachten. Dieses sollte sowohl schulmedizinische als auch alternative Behandlungsverfahren einschließen. Es gibt sehr vielseitige Orthopäden, welche nahezu die gesamte Bandbreite therapeutischer Maßnahmen anbieten, die in der Orthopädie bekannt sind. Immerhin wurden die Orthopäden während ihrer Ausbildung auch als Spezialisten für Unfallmedizin geschult, sie sollten daher die beste Anlaufstelle sein, wenn ein Unfall orthopädisch relevante Erkrankungen hervorgerufen hat. Wer nach einem chirurgischen Eingriff auf der Suche nach einem nachsorgenden Orthopäden ist, kann schon in der Klinik danach fragen. Die von den Kliniken benannten Orthopäden sind in der Regel die besten Partner für die ambulante Betreuung nach einer Kreuzband-Operation oder nach dem Einsatz von künstlichen Hüftgelenken. Dasselbe gilt für Patienten nach der Versorgung mit Endoprothesen oder Orthesen.

1 Comment

Kommentare sind geschlossen