Lebenslauf

lebenslaufProf. Dr. med. Oliver Tobolski praktiziert seit 2001 in Köln mit Schwerpunkt Sportorthopädie und Sporttraumatologie. 2010 gründet er SPORTHOMEDIC – eine Praxisklinik mit fünf Fachärzten, spezialisiert auf degenerative Gelenkerkrankungen vornehmlich des Knie-, Sprung- und Schultergelenkes; weitere Behandlungsschwerpunkte sind die Fuß- und Handchirurgie, die Kinderorthopädie sowie Implantationen künstlicher Gelenke (insbesondere des Kniegelenkes). Oliver Tobolski ist Professor an der deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Sein Credo: Mehr bewegen. Sein Leitgedanke: Menschen von der Immobilität in die Mobilität zurück bringen.

Der im Rheinland aufgewachsene Mediziner studiert in Bonn, Montpellier und Aachen. Sein 3. Staatsexamen schließt er an der medizinischen Fakultät der Universität zu Bonn ab. Bereits während seiner Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie setzt er seine Schwerpunkte in der Behandlung von sportorthopädisch/sporttraumatologischen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Sein Wissen vertieft er durch Hospitationen bei führenden Sportorthopäden und Traumatologen im In- und Ausland sowie Weiterbildungen in Sportmedizin und Chirotherapie. Die operative und nicht operative Behandlung von Sportverletzungen wird sein Spezialgebiet. Wissenschaftlich engagiert sich Oliver Tobolski erstmals an der Universitätsklinik zu Münster, es folgen – bis heute – Lehrtätigkeiten sowohl an der Deutschen Sporthochschule Köln, an der Rheinischen Fachhochschule Köln als auch an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.

Seine Fachvorträge behandeln sportmedizinische Fragestellungen, in die seine umfangreiche Expertise aus der Behandlung von Spitzensportlern sowie sein Wissen über die richtige Ernährung einfließen. Wie mit Sportverletzungen am besten umgehen? Können Überlastungssyndrome vermieden werden? Welche Bewegung ist wichtig und warum? Was Normalsportler vom Leistungssport lernen können – genau das vermittelt Oliver Tobolski. Auch Kindern bzw. deren Eltern, denn: Was im jungen Alter nicht gelernt wird, ist später nur schwer oder gar nicht mehr aufholbar.

Oliver Tobolski ist Mitglied des Deutschen Sportärztebundes und der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie. Neben zahlreichen Leistungssportlern betreut er auch Spezialeinheiten der Polizei.

Lehre & Forschung

Seit 2011 ist Oliver Tobolski an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement tätig, seine Lehrveranstaltungen finden im Bereich der medizinischen Ausbildung für Sportökonomie und Gesundheitsmanagement statt. Als ein wichtiges Thema hat sich die „Betriebliche Gesundheitsfürsorge“ herauskristallisiert. Zuvor fanden seine Forschungs- und Lehrtätigkeiten sowohl an der Rheinischen Fachhochschule Köln als auch an der Deutschen Sporthochschule Köln statt.

Schwerpunkt seiner Forschung an der Rheinischen Fachhochschule waren die ökonomische Evaluation konservativer bzw. operativer Therapiemaßnahmen. Im Bereich der Medizinökonomie geht es v.a. darum, Therapieformen medizinökonomisch zu evaluieren. So vermittelte Oliver Tobolski angehenden Medizinökonomen sein Fachwissen rund um die Gestaltung von Optimierungsprozessen im Gesundheitsbereich: Wie kann eine gleichbleibend hohe Versorgungsqualität des Patienten bei geringeren Kosten gewährleistet werden? Eine zentrale Fragestellung, die insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender finanzieller Beschneidungen im Gesundheitssystem akut ist und aktuell bleiben wird. Im Fokus standen jene Therapien, die unter Berücksichtigung des finanziellen Aufwandes am zielführendsten sind.

Im Zentrum des Lehrauftrags an der Deutschen Sporthochschule Köln stand die Weiterbildung von Studenten, insbesondere im Bereich der Sport-Physiotherapie. Oliver Tobolski vermittelte den Absolventen innovative Techniken aus der chirurgischen Orthopädie, entwickelte zudem maßgeblich den Master-Studiengang für Sportökonomie mit – der heute einzige Studiengang für Absolventen einer physiotherapeutischen Ausbildung. Dazu nahm er auch am Akkreditierungsverfahren teil und wirkte bis 2011 als Modulbeauftragter. Oliver Tobolski ist darüber hinaus sowohl tätig im Bereich der Spitzentrainer-Ausbildung als auch als Referent im Bereich der Ausbildung von Physiotherapeuten, um diese als Sportphysiotherapeuten zu qualifizieren. Als Experte unterstützt er kontinuierlich Studien namhafter Unternehmen der Gesundheitsbranche, z.B. zur Anwendung spezifischer Orthesen/Bandagen, um die Auswirkungen auf das Gangverhalten zu erforschen. Hospitationen führen Oliver Tobolski immer wieder zu ausgewiesenen Fachleuten der Sportorthopädie sowie Sporttraumatologie im In- und Ausland. Schon einen Teil seines Studiums verbrachte er in Frankreich. Im Rahmen seiner Facharztausbildung und auch danach war er in den USA und in Deutschland bei führenden orthopädischen Chirurgen zu Gast, um auch hier die weltweit führenden Techniken zu erlernen, sein Wissen darum zu verfeinern. Zunehmend hospitieren heute auch jüngere Ärzte bei ihm, um ihr Know-how zu perfektionieren.

Schwerpunkte

Sportmedizinische Herausforderungen in kürzester Zeit auf neuestem Stand lösen

Sportverletzungen entweder geeignet konservativ oder sinnvoll operativ zu behandeln, darum geht es Oliver Tobolski. Dabei gibt er seine Expertise sowohl in der Praxis (http://www.sporthomedic.de) als auch in der Theorie weiter. Insbesondere durch die langjährige Behandlung vieler Spitzensportler konnte er ein umfangreiches Wissen um die beste Therapie von Sportverletzungen bzw. deren Prophylaxe aufbauen. Wobei es keine Rolle spielt, ob ein Muskel einfach verletzt ist, es sich um eine komplexe Gelenkverletzung des Sprung-, Knie- oder Schultergelenks handelt oder Sportler die Erfahrung des Mediziners nutzen, um ihre Leistungen zu verbessern.
Gefragt sind vor allem sein Weitblick hinsichtlich notwendiger Rehabilitationsmaßnahmen nach durchgeführter operativer Therapie sowie seine Erfahrung bezüglich der Prävention von Verletzungen. Spitzensportler aus den verschiedensten Bereichen (Stop-and- Go, Kraftsport) mit höchst unterschiedlichen Rehabilitationsanforderungen und maximalen Ansprüchen werden nicht nur schnellstmöglich adäquat behandelt und rehabilitiert; sie erfahren zudem, wie sie ihre orthopädische Trainingsplanung und -belastung besser steuern können, um ihre Körper entsprechend aufzubauen, zu schützen bzw. potentielle Verletzungen zu vermeiden. Mit Hilfe des medizinischen Know-hows von Oliver Tobolski eröffnen sich auch Patienten ohne akute Beschwerden Potentiale, um Leistungsverbesserungen zu erzielen (z.B. Rumpfrotation/Rumpfstabilisation; Anpassung des Trainings/der Rehabilitation an bekannte Defizite im muskulären Bereich). Davon profitieren schon heute zahlreiche leistungsorientierte Sportler und/oder deren Trainer und Manager.

Die physiotherapeutische Nachbehandlung, insbesondere unter Berücksichtigung neuer Bewegungspläne, ist ein weiteres Schwerpunktthema. Sein Wissen verbreitet der Mediziner, der Professor an der deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement ist, auch in Fachvorträgen. Denn immer mehr Unternehmen sind sich heute darüber bewusst: Die Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter ist auch in einem gesunden Körper begründet.

Eine intensive, maximal schonende Diagnostik steht im Vordergrund. Sie wird in enger Zusammenarbeit mit dem Patienten entwickelt und zeigt mögliche, zu ihm passende Behandlungsstrategien auf. Im Zentrum steht dabei die umfassende Beratung – Oliver Tobolski ist darauf spezialisiert, gemeinsam mit dem Sportler Lösungen für sein Problem zu finden. Trainings- und Wettkampfkalender sind zu berücksichtigen, eingeschlagene Therapiewege werden regelmäßig überprüft.