Sogenannte High-Impact Sportarten wie Fußball, Tennis oder Handball sind prädestiniert für die Ausbildung von vorderen Kreuzbandrissen.

Schnelle Richtungswechsel, ggfs. auch auf stumpfem Untergrund (Kunstrasen), können die Ausrissfestigkeit des vorderen Kreuzbandes überlasten, und es kann zu Rissen des vorderen Kreuzbandes kommen.

Insbesondere beim Fußball ist allerdings nicht der Zweikampf die problematische Situation für das vordere Kreuzband, sondern schnelle Richtungswechsel des ermüdeten Spielers mit einem Hängenbleiben des Vorfußes auf stumpfem Untergrund (Kunstrasen). Bei dieser Kombination (Außenrotation, Beugung und sogenannter Valgus-Stress des Kniegelenkes) kann es zu einer herabgesetzten Ausrissfestigkeit des vorderen Kreuzbandes und zu Rissen der Struktur kommen.

Als zentraler Pfeiler des Kniegelenkes ist eine Rissverletzung des vorderen Kreuzbandes für den Sportler eine Katastrophe. Es folgt zumeist eine operative Therapie mit sich einer anschließenden Rehabilitationsphase von fast 6 Monaten.

Wann kann ich nach einem Kreuzbandriss wieder mit dem Sport beginnen?

Die Frage „Return to Sports“ wird immer wichtiger. Wann ist der Patient nach einer erfolgreichen Operation und Rehabilitation in der Lage, seinen Sport auch leistungsorientiert wiederaufnehmen zu können?

Hierzu existieren gute sportmedizinische Tests, die den Arzt/Therapeuten in die Lage versetzen, valide vorhersagen zu können, wann der Patient seine sportliche Betätigung wiederaufnehmen kann.